Ein kurzer Moment zum Innehalten.
Nicht die große Auszeit. Nicht der Urlaub, der viel zu schnell vorbei ist. Sondern dieses stille Ankommen in dir selbst – mitten im Alltag.
Viele Frauen, die zu mir kommen, sagen dasselbe:
„Ich weiß eigentlich, dass ich Ruhe brauche. Aber irgendwie komme ich nie wirklich an.“
Dieser Test lädt dich ein, kurz innezuhalten. Nicht um dich zu beurteilen – sondern um ehrlich hinzuspüren, wo du dich gerade befindest.
Drei Minuten. Fünf Fragen. Und vielleicht eine kleine Erkenntnis, die etwas verändert.

Dein Selbst-Chek:
1. Echte Ruhe oder Erschöpfung?
Wenn du abends auf der Couch sitzt – kannst du dann wirklich zur Ruhe kommen und entspannen? Oder bist du einfach nur leer?
- Ich bin meistens nur leer und erschöpft → 3 Punkte
- Manchmal komme ich an, manchmal nicht → 2 Punkte
- Ich spüre echte Ruhe in mir → 1 Punkt
2. Selbstfürsorge im Alltag
Gibt es Momente in deinem Alltag, die wirklich nur dir gehören – nicht der To-do-Liste, nicht anderen Menschen, sondern einfach dir?
- Kaum oder nie → 3 Punkte
- Manchmal, aber selten bewusst → 2 Punkte
- Ja, das ist mir wichtig und ich lebe es → 1 Punkt
3. Der Atem-Raum
Halt kurz inne und spür nach: Kannst spüren, wie dein Atem bis tief in den Bauch fließt – oder stoppt er flach oben in der Brust?
- Er ist sehr flach → 3 Punkte
- Er fließt mittelmäßig → 2 Punkte
- Er fließt tief und frei → 1 Punkt
4. Sich selbst nicht verlieren
Kennst du das Gefühl, tagelang nur zu funktionieren – und dann plötzlich weißt du nicht mehr, was du eigentlich selbst brauchst oder willst?
- Ja, das kenne ich gut → 3 Punkte
- Gelegentlich, dann finde ich mich wieder → 2 Punkte
- Nein, ich bleibe meistens mit mir verbunden → 1 Punkt
5. Dein innerer Ruhepol
Gibt es in dir eine Stelle, die ruhig bleibt – auch wenn der Alltag laut ist? Einen inneren Anker, zu dem du zurückfinden kannst?
- Den habe ich gerade völlig verloren → 3 Punkte
- Ich spüre ihn manchmal, aber er ist schwach → 2 Punkte
- Ja, ich kenne ihn und finde ihn wieder → 1 Punkt
Dein Ergebnis
11–15 Punkte: Du bist im Moment mehr im Außen als bei dir.
Du gibst viel – an andere, an den Alltag, an alles, was verlangt wird. Und irgendwo auf dem Weg dahin hast du dich selbst hinten angestellt. Das ist kein Versagen. Aber es ist ein Signal, das du ernst nehmen darfst.
6–10 Punkte: Du spürst die Sehnsucht nach mehr Ruhe – aber der Alltag holt dich immer wieder ein.
Du weißt, dass etwas fehlt. Dieses Sehnen nach Stille, Langsamkeit, Selbstfürsorge – das ist keine Schwäche. Das ist dein Körper, der dir etwas Wichtiges sagt.
5 Punkte: Du lebst echte Selbstfürsorge – auch wenn es nicht immer leicht ist.
Bleib dran. Diese Verbindung zu dir selbst ist das Wertvollste, was du hast.
Ein einfacher Impuls für zwischendurch: Leber 3
Ein Akupunkturpunkt, der dein System wieder etwas ordnet, wenn der Tag zu eng wird.
Du findest den Punkt am Fußrücken, in der kleinen Vertiefung zwischen dem großen und dem zweiten Zeh. Nimm dir einen Moment und massiere ihn ein bis zwei Minuten in sanften, kreisenden Bewegungen.
Lass einen Atem dabei ruhig werden. Mit jedem Ausatmen darf etwas von deiner Spannung nachgeben.
Im Shiatsu wird dieser Punkt „Tor der großen Durchlässigkeit“ genannt.
Er kann dich unterstützen, wenn sich innerlich alles eng oder angestaut anfühlt – oder wenn du merkst, dass du gerade nicht ganz bei dir bist.
Wenn du spürst, dass du Ruhe brauchst – aber nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Genau da fange ich mit dir an.
Ich bin Andrea
Shiatsu-Praktikerin und Körpercoach
Körperzentrierte Begleitung für innere Ruhe, Regulation und Präsenz.

